Angefangen hat es mit einer einzigen Frage.
Warum riechen so viele Parfums gleich?

Zwei Jahre für den ersten Duft.
Roséva ist aus Ungeduld entstanden. Wir wollten einen Duft, der nicht nach der ersten Stunde verschwindet und nicht klingt wie das, was ohnehin überall steht. Also haben wir angefangen, selbst zu mischen: erst für uns, dann für Freunde, irgendwann für alle, die dasselbe gesucht haben.
Aus dem ersten Versuch wurde Nior Éternel. Bis er so roch, wie er sollte, vergingen zwei Jahre und deutlich mehr Anläufe, als wir zugeben wollen.
Drei Grundsätze.
Extrait, nicht Eau
Höchste Konzentration statt verdünnter Alltagsware. Weniger Alkohol, mehr Duftöl. Und eine Spur, die bleibt.
Wenige Düfte
Keine Kollektion, die jedes Jahr wächst. Ein neuer Duft kommt erst, wenn er wirklich etwas Eigenes erzählt.
Ehrlich kalkuliert
Kein Lizenzname, keine Werbekampagne. Was du bezahlst, steckt im Flakon, nicht im Marketing drumherum.

Und dann kam der Sommer.
30° Degrees ist das Gegenstück: hell, zitrisch, weit. Gemacht für den Moment kurz vor dem Abend, wenn die Hitze nachlässt und der Tag noch nicht vorbei ist.
Beide Düfte stehen für dieselbe Idee: ein Duft soll nicht gefallen wollen. Er soll zu jemandem gehören.